Endlich ist es soweit: Die langersehnten und längst überfälligen Sommerferien sind da. Heute ist meine erster Ferientag. Genügend Zeit also zum Ausruhen und Entspannen, bevor es dann im September an die nächsten richtig großen Aufgaben geht.
Sommerferien
15.08.2011 von nofateRetter
13.07.2011 von nofateWir deutschen Steuerzahler sind schon so eine Gattung für sich. Ich natürlich nicht, denn ich zahle keine Steuern. Aber dennoch: Wir sind die Retter und Heilsbringer einer ganzen Gesellschaft. Erst retten wir die Banken aus der Krise. Dann den Euro und die Griechen. Und nun sollen wir auch noch die FDP retten und deren fasche und weltfremde Ideale vor dem Untergang bewahren. Man darf gespannt sein, was wir als nächstes retten dürfen.
Im Hundehimmel
12.07.2011 von nofateSie hatte ein schönes Leben. Satt und zufrieden und von allen gemocht. Und dennoch ist unsere Hundedame vor einer Woche gestorben.
Es kam alles vollkommen überraschend. Mein Vater begann den Tag wie gewöhnlich mit der üblichen Morgenrunde. Er gab dem Hund wie jeden Morgen sein Fressen und als ich dann gegen später dazukam, war der Hundenapf auch leer. Doch irgendwie hat es dem Hund seinen Magen herumgedreht; der Mageneingang war dort wo normalerweise der Ausgang sein sollte und umgekehrt. Wir fanden den Hund schaufend und mit geschwollenem Bauch und wurden vom Tierarzt sofort in die nächste Tierklinik verwiesen. Als meine Mutter und meine Schwester mit dem Hund am frühen Nachmittag dort eintrafen, war schon alles vorbereitet. Die Kommunikation zwischen den Tierärzten hatte funktioniert und der Hund konnte sofort operiert werden.
Dies hat dann soweit auch funktioniert: Die Operation verlief erfolgreich und man durfte hoffen. Zumindest eine Nacht lang. Denn wie wir am nächsten Morgen erfuhren, waren die Folgeschäden wohl doch zu groß gewesen.
Unser Hund verschied in den späten Abendstunden des 4. Juli 2011, wohl etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht. Sie wurde elf Jahre, drei Monate und achtundzwanzig Tage alt. Ein schönes langes Hundeleben also mit sicherlich vielen schönen Momenten. Doch nun ist sie fort und im Hundehimmmel und weder ich noch mein Vater hatten noch die Möglichkeit, uns von ihr zu verabschieden. Wir werden sie so in Erinnerung behalten müssen wie sie war: Mit ihrer großen Schnauze und dem wedelnden Schwanz und den großen Ohren, hinter denen man sie so besonders schön streicheln konnte, und ihrem Hundebauch, der am Ende ja so furchtbar leiden musste, und ihren Pfoten, die sie immmer wieder angenagt hat, und – nicht zu vergessen – ihren großen braunen Hundeaugen, die einen immer so unergründlich ansahen.
Sie hatte ein schönes Hundeleben. Doch nun wohnt sie im Hundehimmel. Und wir, wir sind noch da und müssen mit der Erkenntnis leben, dass der Tod immer mitten unter uns ist.
Zweites Jubiläum
11.07.2011 von nofateNun liebe Leser, gebt fein Acht, die Zeit hat sich ganz schön gemacht.
Tja, es ist tatsächlich soweit. Diesen Monat wird dieser Blog zwe Jahre alt. Über Vierundzwanzig Monate kamen über einhundert Beiträge mit was weiß ich wie vielen tausend Wörtern zustande. Und viele meiner Artikel lese ich auch heute noch gerne.
An solch einem Tag lohnt sich der Blick zurück: Gegründet als Kanal der Frustrationen, die ich in meiner vermaledeiten Rehamaßnahme erleben mußte, bot mir dieser Blog eine Bühne, auf der ich meine Erlebnisse und Erfahrungen, aber auch meine Ansichten und Auffassungen zu Themen des akteullen Geschehens kundzutun vermochte. Natürlich war der eine oder andere Artikel etwas daneben. Aber im Großen und Ganzen habe ich mich schon um einen sauberen und nüchternen Stil bemüht.
Auch wenn ich in letzter Zeit nicht mehr ganz so viel zum Besten gegeben habe, so werde ich diesen Blog dennoch in jedem Falle fortsetzen. Ich habe noch jede Menge frischer Ideen, die darauf warten, verbreitet zu werden.
Es lohnt sich also auch weiterhin, wieder ab und zu hier hereinzuschauen!
Verloren & Wiedergefunden
29.06.2011 von nofateFür viele meiner Leser mag es nur belanglos sein. Für andere ist es nur reine Geldverschwendung. Aber was ich heute erlebt habe, ist doch einen Beitrag wert:
Als ich heute Morgen am Ort meines Praktikums ankam, musste ich am Bahnhof noch einen Abstecjer in des Tabaklanden machen, um mich wieder mit Zigaretten einzudecken. In der Mittagspause machte ich mich dann trotz des ungeheuer schwülen Wetters auf zu meinem üblichen Spaziergang, bei dem ich mir immer etwas die Beine vertrete.
Als ich dann wieder ins Büro zurückkam, musste ich leider feststellen, dass meine Zigarettenschachtel nicht mehr da war. Dummerweise konnte ich auch nicht sofort danach suchen gehen, weil ich direkt nach meiner Rückkehr mit einer Kollegin ein Arbeitsgespräch zu führen hatte. Erst als das erledigt war – so nach gut fünfundzwanzig Minuten – konnnte ich mich dann auf die Suche begeben.
Zugegebermaßen hatte ich keine allzugroßen Hoffnungen, meine Schachtel wiederzubekommen. Immerhin war sie ja noch fast voll und irgendein Passant würde sich ihrer schon angenommen haben. Aber sechs Euro sind sechs Euro und für mich ist das momentan ein Haufen Geld. So ging ich also noch einmal los, die selbe Runde wie eben vorhin. Ich wußte ja nicht, wo ich meine Schachtel genau verloren hatte. Beim Gang durch das Haus kam mir die vage Idee, einmal bei der Pforte nachzufragen; diese Möglichkeit verwarf ich allerdings sofort wieder. Ein potentieller Raucher würde die Schachtel slbst behalten und nicht abgeben.
Immerhin sind auf meiner Runde nicht allzuviele Fußgänger unterwegs. Allenfalls Jogger, Walker oder auch ein Radfahrer. Deswegen habe ich ja diesen Weg gewählt, damit ich in meiner Mittagspause möglichts niemandem begegnen muß. Darauf ruhten meine Hoffnungen ebenso wie auf der Tatsache, dass die meisten Leute die Schachtel für achhtlos weggeworfen und damit leer halten würden.
Und tatsächlich: Da lag sie. Am Rand, auf dem Grünstreifen und – soweit ich das beurteilen kann – seither unberührt.
Nun war ich wieder glücklich. Immerhin habe ich heute Morgen einer Kollegin mit einer Zigarette ausgeholfen. Da wäre es doch unfair gewesen, wenn meine gute Tat mit einer solch üblen Wendung vergolten worden wäre. Was mir bleibt, ist die Erkenntnis, dass ich zukünftig besser auf meine Sachen aufzupassen habe.
Und wieder eine halbe Stunde
27.06.2011 von nofateGuten Morgen liebe Leser,
Es ist Montagmorgen, es ist heiß und die Uhren gehen heute irgendwie noch langsamer als sonst.Vom Gefühl her müßte sich der Arbeitstag dem Ende zuneigen und doch bin ich erst gerade einmal knappe zweieinhalb Stunden hier. Ich habe vor langer Zeit gefrühstückt und mich seither mit den heutigen Nachrichten beschäftigt. Und dennoch ist erst wieder eine halbe Stunde vorbeigegangen. Auch ist es so derart warm hier in den Büros, dass man kaum arbeiten kann.
Eigentlich will ich es gar nicht, aber vermutlich muß ich mich doch mit der Frauen-WM beschäftigen. Nicht, weil mich das übermäßig interessieren würde. Aber dann ginge wieder etwas Zeit ins Land.
Ausflug II
24.06.2011 von nofateGestern waren wir bei zu Besuch bei meiner Schwester. Allerdings sind wir erst sehr spät weggekommen, so dass wir erst gegen Mittag bei ihr ankamen. Auch waren wir auf unserer Fahrt zu einer Umleitung gezwungen, die uns teilweise tief in die Pampa geführt hat. Zwar war es sehr interessant, einmal die Gegend abseits der großen Straßen zu sehen; wir kamen an Orte, die wir sonst im Leben nicht gesehen hätten. Das Ganze kostete uns aber gut eine halbe Stunde und da wir ohnehin schon spät dran waren, war die Sache doch etwas unerfreulich.
Endlich bei meiner Schwester angekommen, haben wir zuerst ihr Zimmer in der Klinik angeschaut, in der sie arbeitet. Dann hat sie uns ihren Arbeitsplatz in den Therapieräumen gezeigt. Anschließend sind wir losgefahren Richtung Mittagessen. Das war ausgezeichnet: Wir konnten draußen im Freien sitzen und allen hat es sehr gemundet. Danach haben wir mit dem Auto die Gegend erkundet und die malerische Landschaft bewundert, bevor wir dann zu Kaffe und Kuchen (und in meinem Fall einem Eis) noch einmal eingekehrt sind. Über die Autobahn führte uns der Rückweg zurück zur Klinik, von wo aus wir noch einen kurzen Spaziergang durch den Park dann die Heimfahrt antraten.
Die wiederum verlief weitgehend ereignislos, wenn man von unserem kurzen Zwischenstopp bei McDonald’s absieht, bei dem ich mir mein Abendessen organisierte.
Alles in allem war es also ein gelungener Tag. Sogar meiner Oma hat es gefallen. Aber das ist bekanntlich nichts Neues. Wenn man sie erst einmal von zu Hause weggekriegt hat, dann findet sie es doch ganz schön, einmal herauszukommen.
Ausflug
23.06.2011 von nofateHeute machen wir einen Ausflug zu meiner Schwester. Die hat vor ein paar Wochen angefangen zu arbeiten und will uns alles aus ihrem neuen Umfeld einmal in aller Umfänglichkeit zu Gemüte führen.
Auch ist meine Oma dabei, zu der ich während meiner Weiterbildungsmaßnahme – und danach natürlich weiterhin – gefahren bin. Die will eigentlich gar nicht mit. Aber etwas Abwechslung vom grauen Alltagseinerlei wird auch ihr ganz gut tun.
Der Wermutstropfen dabei ist, dass wir wohl sehr bald aufbrechen werden. Das ist mir eigentlich gar nicht so recht, da ich momentan durch meine Ausbildung sehr ausgelaugt bin und eigentlich den freien Tag zum Ausruhen nutzen sollte.
Aber dennoch: Heute fahren wor zu meiner Schwester und schauen uns alles genau an.
Gute Nacht.
Sommeranfang
21.06.2011 von nofateHeute ist offizieller Sommeranfang. Das heißt auch, dass heute der längste Tag des Jahres ist. Von nun an geht es wieder dagegen. Und in der Ferne können wir schon wieder das diejährige Weihnachtsfest ausmachen. Bald schon wird es in den Läden wieder Lebkuchen zu kaufen geben.
Aber das soll uns am heutigen Tage noch nicht kümmern. Jetzt heißt es erst einmal Wärme satt. Und hoffentlich kommt sie auch und löst diese dämliche schwüle Wetterlage ab. Vier Wochen Hitze sind immer noch besser als das Wetter, das wir im Moment gerade haben. Andererseits können wir es sowieso nicht ändern; wir müssen es nehmen wie es kommt.
Ich wünsche all meinen Lesern einen schönen Sommer und einen erholsamen Urlaub.
Nicht für Eure Faulheit
16.06.2011 von nofateHabt Ihr gestern die Nachrichten gesehen? Da streiken die Griechen gegen die Sparbeschlüsse der eigenen Regierung und in Brüssel wird gleichzeitig über neue Milliardenzahlungen nach Athen verhandelt.
Geht das nur mir so, oder ist die Welt jetzt vollkommen närrisch geworden? Wir hier bei uns reißen uns den A**** auf, damit wir einigermaßen wirtschaftlich über die Runden kommen. Und da unten in Griechenland hat man es nicht einmal nötig, auch nur ansatzweise mit dem Sparen anzufangen. Stattdessen wird gestreikt und demonstriert und Randale gemacht. Und wir, das heißt der deutsche Steuerzahler soll wieder einmal dafür herhalten.
Aber an dieser Stelle sage ich klar und deutlich: Wir zahlen nicht für Eure Faulheit. Auch haben wir Euer ständiges Gejammer endgültig satt. Auch wir in Deutschland mussten unser Land von Grund auf wieder aufbauen. Und da hat niemand daran gedacht, da irgendwie rumzujammern. Alle haben mit angepackt, jeder an seinem Platz. Und jetzt sollen wir das Gefährden für Leute, die nichts auf die Reihe kriegen? Das Problem besteht ja schließlich nicht erst seit gestern; über Jahrzehnte hat das griechische Volk deutlich über seine Verhältnisse gelebt. Und jetzt sollen wir dafür die Zeche zahlen?
Leute, wo leben diese Leute eigentlich? Wo leben unsere Politiker? Haben wir denn neuerding keine anderen Sorgen mehr als den unaufgeräumten Hinterhof anderer Leute? Und wenn man einmal bedenkt, wie lange man verhandet hat, um den Hartz IV Regelsatz um lächerliche fünf Euro anzuheben und auf der anderen Seite werden die Milliarden nur so rausgeworfen! Eine Frechheit ist das. Bruch des Amtseides. Und noch einiges mehr, was ich an dieser Stelle nicht schreiben möchte. Aber es ist schon unfassbar, wie wenig die eigene Bevölkerung unseren Volksvertretern offenbar noch Wert ist.